XXV. AGCA Tagung wird verschoben!

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Liebe Mitglieder der AGCA,

nach eingehender Beratung und mit großem Bedauern müssen wir die für den 21.–23. Mai geplante 25. AGCA-Tagung in Halle absagen. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich die derzeitigen Restriktionen rasch erledigen, schien uns bei nüchterner Betrachtung äußerst gering zu sein. Die Sorge um die eigene Gesundheit, das Wohlergehen unserer Familien und Freunde und das Allgemeinwohl haben Vorrang.
Wir verzichten aus diesem Grund auf die Zusendung einer Tagesordnung der geplanten Mitgliederversammlung (gemäß § 6,7 unserer Satzung) und rechnen dafür auf Ihr Verständnis.

(…)

Wir bemühen uns darum – sollte die allgemeine Lage das zulassen – die 25. AGCA-Tagung gegen Ende des Jahres in Halle stattfinden zu lassen; ggf. müssen wir sie um ein Jahr auf den Mai 2021 verschieben. An dem Veranstaltungsort wollen wir bis auf weiteres festhalten.

(…)

Bleiben Sie und Ihre Familien gesund!

Mit den besten Grüßen,
Ihre
Ute Verstegen und Gunnar Brands

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Liebe Mitglieder der AGCA,

die 25. Tagung der Arbeitsgemeinschaft wird vom 21. bis 23. Mai 2020 in Halle/Saale stattfinden. Das genaue Programm senden wir Ihnen so bald wie möglich zu.

Um Ihre Planungen zu erleichtern, schon vorab einige
Informationen zum Ablauf:

Donnerstag, 21. Mai (Christi Himmelfahrt)
Das Programm beginnt gegen 13 h mit einer kurzen Begrüßung. Danach folgt ein Panel zum Thema „Antikenrezeption in Spätantike und Mittelalter / Object Biographies“.
Gegen 19 h findet ein Apéro im Archäologischen Museum der Universität (Robertinum, Universitätsplatz) mit Gelegenheit zur Besichtigung der Kabinettausstellung „Last but not least – Spätantike Kunst in Halle“ statt.

Freitag, 22. Mai
9 bis 14:30 h Vortragsprogramm (Wissenschaftsgeschichte/Novitates)
ab 15 h Mitgliederversammlung
19 h Abendvortrag: Dr. Norbert Zimmermann (DAI Rom)

Samstag, 23. Mai
9 bis 13 h Vortragsprogramm (Novitates/Berichte über Forschungsprojekte und Abschlussarbeiten) Tagungsort: Steintor Campus, Adam-Kuckhoff-Straße 35, 06108 Halle a. d. Saale

Für Rückfragen stehen wir Ihnen natürlich gerne zur
Verfügung.

Gunnar Brands und Sabine Feist

Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Institut für
Altertumswissenschaften, Seminar für Orientalische Archäologie und
Kunstgeschichte, Steintorcampus, Emil-Abderhalden-Str. 28, 06108 Halle/Saale

gunnar.brands@orientarch.uni-halle.de
sabine.feist@orientarch.uni-halle.de

CfP „Frühes Christentum im archäologischen Kontext“

Call for Papers für den 5. Aguntum-Workshop zum Thema „Frühes Christentum im archäologischen Kontext“, der vom 12. bis 13. November 2020 in Aguntum (Dölsach), Österreich, stattfinden wird. Einsendeschluss ist der 31. August 2020.

Alle weiteren Informationen hier zum Download:

Call for Papers für die internationale Jahrestagung „Herrscher in der Metropole“

„Herrscher in der Metropole. Spannungsfelder zwischen politischer Zentralität und urbaner Diversität in der Vormoderne“

Regensburg, 12. bis 14. November 2020

veranstaltet vom Forum Mittelalter der Universität Regensburg in Verbindung mit dem DFG-Graduiertenkolleg 2337 „Metropolität in der Vormoderne“

gefördert von der Regensburger Universitätsstiftung Hans Vielberth

Einsendeschluss ist der 31. März.

Alle weiteren Informationen HIER!

CfP für den 10. Deutschen Archäologiekongress in Kiel

Liebe Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft Christliche Archäologie,

bei der letzten Mitgliederversammlung in Bonn haben wir beschlossen, beim 10. Deutschen Archäologiekongress in Kiel eine gemeinsame Sektion mit der AG Spätantike und Frühmittelalter (AGSFM) zu veranstalten.

Unten finden Sie nun den Call for Papers für unsere Sektion, die am
22. und 23. September 2020 stattfinden wird. Das gemeinsam mit der AGSFM entwickelte Thema ist:

„Glaube – Häresie – Magie“. Manifestationen devianter
Glaubensvorstellungen und magischer Praktiken in der materiellen Kultur
der Spätantike und des Frühmittelalters

Wir würden uns freuen, wenn Sie unsere Sektion mit Beiträgen aus Ihrer
Arbeit bereichern könnten und bitten um Vortragsanmeldungen mit einem
halbseitigen Abstract in deutscher ODER englischer Sprache.

Bitte senden Sie Ihre Vorschläge bis zum 8. März 2020 per e-Mail an Anna
Flückinger: a.flueckiger@unibas.ch.

Wir freuen uns darauf, dass die AGCA im Jubiläumsjahr des Deutschen
Archäologiekongresses mit dabei sein wird!

Mit herzlichen Grüßen für den Vorstand
Ihre Ute Verstegen

Call for Papers in Deutsch und Englisch:

Link zum Kongress HIER!

Call for Papers für die AGCA Tagung

21. bis 23. Mai 2020
in Halle/Saale

Das Vortragsprogramm umfasst ein themengebundenes Panel („Antikenrezeption in Spätantike und Mittelalter: Object Biographies“) und ist darüberhinaus offen für alle Themen von der Wissenschaftsgeschichte über Novitates bis zu Forschungs- und Projektberichten.

Wir bitten unter Angabe eines Vortragstitels bis zum 20. Februar 2020 um Anmeldungen (an: brands@orientarch.uni-halle.de und sabine.feist@orientarch.uni-halle.de).

Bitte beachten Sie, dass
die Vorträge zu den Themen „Wissenschaftsgeschichte, Novitates,
Forschungs- und Projektberichte“ eine Länge von 15 bis 20 Minuten nicht
überschreiten sollten; die Vorträge im Panel „Antikenrezeption“ können
bis zu 30 Minuten dauern.

Panel „Antikenrezeption, -umnutzung und -translozierung in Spätantike und Mittelalter: Object Biographies“
„The history of all cultures is the history of cultural borrowings,“ schreibt Edward Said. Mit dem Thema sind Archäolog*innen und Kunsthistoriker*innen seit langem vertraut. Rückgriffe auf die ‚klassische‘, griechisch-römische Geistesgeschichte und Ikonographie sind in der christlichen Spätantike ebenso wie im Mittelalter allgegenwärtig. Naturgemäß variieren in dem etwa tausendjährigen Zeitraum allerdings die Vorstellungen davon, was Antike ist und wie sie sich zur Gegenwart verhält, ganz erheblich.Es geht also nicht mehr um das „Nachleben“ der Antike, sondern um die Antikenrezeption –den absichtsvollen Rückgriff aus jeweils aktuellen historischen Interessen und Absichten mit jeweils spezifischen Bearbeitungstendenzen und -modi, kurz: um die Frage nach dem „Warum“ der Antikenrezeption. In dem Panel stehen Objekte der griechischen und römisch-kaiserzeitlichen Kultur (oder solche, die dafür gehalten wurden)im Zentrum, die in der Spätantike oder im Mittelalter in einem neuen räumlichen oder inhaltlichen Kontext wiederverwendet oder physisch verändert wurden. Neben den klassischen Beispielen, die Ulrich Rehm in seinem 2019 erschienenen Buch Klassische Mythologie im Mittelalterbesprochen hat, und den in letzter Zeit viel behandelten Reliquien, sollen in diesem Panel auch und nicht zuletzt Objekte thematisiert werden, die mehr oder weniger deutlich umgearbeitet wurden und damit einen Beitrag zu der Diskussion um Object Biographies aus spätantiker, byzantinischer und westlich-mittelalterlicher Perspektive leiten können.

Fragen, denen im Rahmen des Panel nachzugehen sich lohnen würde, sind:

  • Welche Rolle spielte die antike Herkunft des Objektes für seine spätantiken und mittelalterlichen Rezipienten? Änderte sich diese Rolle im Laufe der Zeit?

  • Welches Verständnis von Antike wird durch die Art der Umnutzung/ Translozierung vermittelt?

  • Welche Bedeutung wurde dem antiken Objekt in seinem ursprünglichen und in seinem neuen künstlerischen oder baulichen Kontext beigemessen?

  • Welchen Einfluss übte die Translozierung über ‚Religionsgrenzen‘ (im Wesentlichen also zwischen der islamischen und der christlichen Welt) auf das Verständnis des Objekts aus?

  • Weisen die Spuren von Translozierung oder Umnutzung auf einen bewussten Akt der Bedeutungsveränderung hin? Oder sollte die angenommene ursprüngliche Bedeutung des Objekts bewahrt werden?

  • Selten wird gefragt, ob und inwieweit ästhetische Reize bei der Wiederverwendung von Objekten eine maßgebliche Rolle spielten. Was veranlasste etwa die Venezianer, antike Kapitelle, von denen Italien voll war, aus Konstantinopel mitzubringen und gerade die Ornamentik der Polyeuktoskirche an so prominenter Stelle wiederzuverwenden?

Thema 1 „Wissenschaftsgeschichte“

Die
Bonner AGCA-Tagung 2018, die viele Mitglieder als außerordentlich
bereichernd empfunden haben, stand ganz im Zeichen der Geschichte der
Christlichen Archäologie im deutschsprachigen Raum. Vieles konnte in
Bonn nur angedeutet werden. Fragen nach Instituts- und
Institutionengeschichten, vor allem aber nach Biographien mussten
weitgehend außen vor bleiben. Nur gestreift wurde bislang auch die
Geschichte von Grabungen mit christlich-archäologischer

Thematik
sowie die Entwicklung von Sammlungen, die sich dezidiert der
(christlichen) Spätantike und dem Zusammenhang von Spätantike,
Mittelalter und Islam widmen. Wir laden dazu ein, diese Lücken zu
schließen und bitten um Vorschläge und Anmeldungen zum Thema
Wissenschaftsgeschichte.

Thema 2 Abschlussarbeiten, „Novitates“, Forschungs-und Projektberichte

Wir
ermutigen Studierende nachdrücklich, uns Aspekte ihrer Masterarbeiten
oder Dissertationen aus dem Bereich der
spätantik-byzantinisch-frühmittelalterlichen Archäologie und Kunst-
sowie Kulturgeschichte zu präsentieren. Sehr willkommen sind auch
Kurzberichte über aktuelle Ausgrabungen oder Berichte über Museums- und
Forschungsprojekte.

Für Rückfragen stehen wir Ihnen natürlich gerne zur Verfügung.

Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Institut für Altertumswissenschaften, Seminar für Orientalische Archäologie und Kunstgeschichte, Steintorcampus, Emil-Abderhalden-Str. 28, 06108 Halle/Saale

gunnar.brands@orientarch.uni-halle.de

sabine.feist@orientarch.uni-halle.de

CfP für den Workshop „Gräber in Kontaktregionen“

Call for Papers für den Workshop der Arbeitsgemeinschaft Römerzeit
„Gräber in Kontaktregionen. Aussagepotenzial und Methoden bei der Auswertung römerzeitlicher Nekropolen“
am 9. und 10. Juni 2020 am Institut für Kulturgeschichte der Antike (ÖAW) in Wien

Als Themenschwerpunkte sind angedacht:

  • Können wir im Befund und/oder Fundmaterial „fremde“ von ortsansässigen Personen isolieren?
  • Wie sind diese Einflüsse zu interpretieren?
  • Kultur- und naturräumliche Grenzen von Bestattungstraditionen
  • Naturwissenschaftliche Fächer und Methoden bei Gräberfeldauswertungen
  • Antike Quellen zu römischen und nicht-römischen Bestattungstraditionen.

Vorträge (15 bis max. 20 Min.) oder Poster können bis zum 28. Februar 2020 mit einem kurzen Abstract (ca. 500 Zeichen) bei den SprecherInnen eingereicht werden unter: roemerzeit_wsva(at)gmx.de.

Alle weiteren Informationen zur Veranstaltung HIER!

Call for Papers für die Konferenz „Importreliquien in Rom von Damasus I. bis Paschalis I.“

Internationale Konferenz
Deutsches Archäologisches Institut in Rom
Bibliotheca Hertziana – Max-Planck-Institut für Kunstgeschichte
Rom, 12.–14. Oktober 2020

Wissenschaftliche Organisation: Ralf Bockmann, Adrian Bremenkamp, Tanja Michalsky und Norbert Zimmermann.

Alle weiteren Informationen hier!

Polyeuktoskirche. 60 Jahre Wiederentdeckung im Lichte aktueller Forschung

Workshop an der Universität Freiburg mit Arne Effenberger (Berlin), Solvejg Langer (Heidelberg), Fabian Stroth (Freiburg) und Nadine Viermann (Heidelberg)

7. Februar 2020, 14–20 Uhr, Kollegiengebäude III, HS 3042, Platz der Universität, 79098 Freiburg

Weitere Informationen in Kürze hier: www.byzanz.uni-freiburg.de