Call for Papers für das Symposium „Hieronymus Noster“

 

Anlässlich des 1600. Todestages von Hieronymus findet das internationale Symposium „Hieronymus Noster“ vom 24. bis 26. Oktober 2019 in Ljubljana (Slovenien) statt.

Beiträge hierfür können bis zum 31. März 2019 eingereicht werden.

CALL FOR PAPERS

 

 

XXXV. Deutscher Kunsthistorikertag

Zu den Dingen!

Göttingen, Georg-August-Universität
27.–31.03.2019

Details und Programm HIER!

veranstaltet vom
Verband Deutscher Kunsthistoriker e.V.
und dem Kunstgeschichtlichen Seminar und
der Kunstsammlung der Universität Göttingen

unter der Schirmherrschaft des
Ministerpräsidenten des Landes Niedersachsen
Stephan Weil

 

Internationaler Workshop „Iconophobia? Rethinking Order and Disorder in the Mosaics of Jordan“ in Freiburg

31. Januar – 01. Februar 2019 in Freiburg

 

 

 

 

 

 

The churches in Byzantine and Umayyad-era
Jordan and Palestine attest to a fascinating
change in visual culture in their significant
alterations of mosaic pavements. The tesserae
of animal and human figures were removed,
shuffled, and reinserted to pixelate faces and
other body parts.
In the relevant field of study these phenomena
have so far been summarized as ›Iconophobia‹
and too narrowly considered as damage or loss
of the initial archaeological record. Instead, the
manipulations and restricted recognisability
even reinforce the visual and medial capacities
of these images and evoke a stronger
artifactual presence. These noisy surfaces have
a retarding effect on perception and perpetuate
the process of manufacture. This perspective
holds significant potential for future
archaeological research concerning the
aesthetics of abstraction, the interplay of
ornament and figure, text and image, order and
disorder.

The FRIAS Project Group SurFace explores
new methodological approaches to describe,
analyze and (hope)fully understand the
complexity of such multi-layered image-artifact
relations.

Ort: FRIAS, Albertstr. 19, Seminarraum

 

 

 

 

 

 

 

ORGANISATION
Fabian Stroth
Elisabeth Wagner-Durand

Freiburg Institute for Advanced Studies (FRIAS)
Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
Albertstr. 19, 79104 Freiburg i. Br.

Institut für Archäologische Wissenschaften (IAW)
Abteilung für Byzantinische Archäologie
Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
fabian.stroth@archaeologie.uni-freiburg.de

LINK

 

 

Ausschreibung zum Deutschen Studienpreis 2019 der DGUF

Deutscher Studienpreis für Archäologie

Der Deutsche Studienpreis für Archäologie der DGUF zeichnet besondere Leistungen von Studierenden aus und dient damit der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses.

Wer wird ausgezeichnet?

Ausgezeichnet werden können Studierende aller archäologischen Fachdisziplinen und Nachbarwissenschaften, die in den letzten zwölf Monaten besondere Studien- oder fachpolitische Leistungen an einer deutschen Hochschule erbracht haben.

Was wird ausgezeichnet?

Als preiswürdig erachtet werden herausragende archäologische Forschungsarbeiten zur Geschichte Mitteleuropas oder zu Regionen der Welt, die auf die kulturellen Entwicklungen Mitteleuropas Einfluss ausgeübt haben. Ebenso können innovative methodologische Arbeiten in der Archäologie oder ihren Nachbardisziplinen gewürdigt werden, die der archäologischen Wissenschaft, der Denkmalpflege, dem Kulturgüter- und Kulturlandschaftsschutz oder den archäologierelevanten Rechts- und Umweltwissenschaften einen wichtigen Impuls geben. Die DGUF kann auch hochschulpolitische Aktivitäten auszeichnen, die der Verbesserung der archäologischen Studiengänge oder der allgemeinen Studienbedingungen dienen.

Die Preiswürdigkeit der Arbeit ist begründet mit:

  • einem findigen interdisziplinären Ansatz,
  • besonderer Vernetzung,
  • einem unorthodoxen Forschungskonzept oder
  • dem innovativen Einsatz neuer Medien, Methoden oder technischer Anwendungen.

    Die besondere Leistung ist im Ergebnis:

  • eine besonders präzise formulierte und stringent verfolgte Argumentation,
  • eine ungewöhnlich kreative und zielführende Vermittlung archäologischer Themen in

    der Gesellschaft oder

  • eine neue Methode in der Analyse, Darstellung und Vermittlung von archäologischen

    Sachverhalten.

    Wie wird vorgeschlagen?

    Vorschläge können durch Studierende (auch von eigenen Arbeiten) und Dozenten einer deutschen Hochschule oder Mitgliedern einer archäologischen Gesellschaft eingereicht werden. Dem Vorschlag sind beizufügen: eine ausführliche, schriftliche Begründung des Vorschlages, die auszuzeichnende, in Deutsch oder Englisch verfasste Studienleistung bzw. die zu prämierende Arbeit, ein Lebenslauf des Autors und, sofern nötig, des Vorschlagenden.

    Die Frist für Einreichungen zum Studienpreis 2019 endet am 31.1.2019.

    Der Vorschlag ist an den Beirat der DGUF (beirat@dguf.de) zu richten.

  • Weitere Details HIER!

Symposium „Klöster und Eremitagen in Byzanz“ in Marburg

 

Klostertag der Christlichen Archäologie und Byzantinischen Kunstgeschichte, Marburg
KLÖSTER UND EREMITAGEN IN BYZANZ
Aktuelle Fragen und Forschungen

am 24. Januar 2019

Programm und weitere Details hier: Programm Kloster in Byzanz

Philipps-Universität Marburg
Veranstaltungsort (außer dem 1. Vortrag): Kunstgebäude, Biegenstr. 11, Hörsaal 00013

 

Neue Publikation zu den Trierer Domgrabungen


Winfried Weber, Die Ausgrabungen in der Kurie von der Leyen und der Liebfrauenstraße (Südwest-Bereich). Teil 2 – die Befunde. Die Trierer Domgrabung, Band 2. Trier 2017

Der in der Schriftenreihe der Trierer Domgrabungen erschienene dreiteilige Band über die Ausgrabungen in der Kurie von der Leyen und der Liebfrauenstraße beinhaltet die lang erwartete Vorlage und Auswertung der umfangreichen Baubefunde aus dem Südwest-Bereich der Domgrabungen, nachdem in den vergangenen Jahren – gewissermaßen als Vorarbeit – fast das gesamte bei den Trierer Domgrabungen geborgene Fundmaterial bearbeitet und publiziert werden konnte.
Die Ergebnisse dieser Untersuchungen bieten Aufschlüsse über die Erweiterung der antiken Stadt mit ihren Wohnbauten, die im 2. Jahrhundert errichtet wurden. Bemerkenswert sind sodann die zunächst bescheidenen Anfänge eines frühchristlichen Kirchenbaus aus dem zweiten Jahrzehnt des 4. Jahrhunderts. Diese kleine Basilika wurde unter Bischof Maximin (329-346) zum südwestlichen Teil jener großen Kirchenanlage, die zu den größten Kirchenbauten des 4. Jahrhunderts zählt. Damit kommt diesem archäologischen Befund eine weit über Trier hinausweisende Bedeutung zu und liefert zudem wichtige Hinweise zur Entstehung des frühchristlichen Kirchenbaus.
Nach den Zerstörungen des 5.Jahrhunderts wurde die Südwestbasilika nicht mehr wiederaufgebaut. Es entstanden stattdessen zunächst kleine frühmittelalterliche Häuser, später Gebäude der Domkurien einschließlich der Wirtschaftsgebäude bis hin zur heute noch erhaltenen, in der Barockzeit erweiterten Kurie von der Leyen.

In dem 457 Seiten umfassenden Textband mit detailliertem Befundkatalog und 240 Abbildungen werden die Baubefunde ausführlich dargestellt, interpretiert und den einzelnen Bauphasen zugeordnet. Der Tafelband enthält 23 Tafeln, vorwiegend Profilzeichnungen im Maßstab 1: 50; der Beilagenteil 35 Pläne, vor allem die großen Quer- und Längsprofile.

Erhältlich im Buchhandel und oder im Museum am Dom in Trier

ISBN 978-3-945277-02-7
ISSN 0937-2237
Preis 140,00 Euro