Call for Papers – IMC Leeds 2019

International Medieval Congress
1. bis 4. Juli 2019 an der University of Leeds

CALL FOR PAPERS für die Sektion „Apocryphal Iconography: Integration, Adaptation, and Church Tradition“

Deadline: 15. Sept. 2018

The proposed session is devoted to the integration and adaptation of apocryphal sources in the construction of medieval iconographies with the aim of bringing into attention this generally neglected and underrepresented field. Research in this field concentrates mostly on the textual tradition and transmission of apocryphal texts, yet certain aspects still need to be addressed, such as:
The construction and function of apocryphal iconographies; The context of sources for artists due to lack of information on holy lives; Apocryphal visual representations and church tradition; Original work and research is welcomed starting from the Late Antiquity to Late Middle Ages, both in the East and West. The session refers to the concept of ‚apochrypha/on‘ as movable texts whose composition does not end in the 4th-5th centuries in the context of the establishment and closing of the canon. This permits to address issues concerning the evolution, transmission, adoptation, and adaptation of sources.

This session also aims to bring its intellectual outcomes into the attention of the general public by publishing, contextually, the proceedings of the debates in the series „Picturing the Middle Ages and Early Modernity“ at Trivent Publishing, Budapest, Hungary.

Please submit a working title and a 250-word proposal for a 15-20 minute paper presentation by September 15th, 2018, at the latest.

Contact information:
Andrea-Bianka Znorovszky, Ca’Foscari University, Venice, Italy (andrea.znorovszky(at)unive.it)
Teodora C. Artimon, Trivent Publishing, Budapest, Hungary (teodora.artimon(at)trivent-publishing.eu)

Informationen zum IMC hier!

Ge-Schichten-Buch Neapel

Das Deutsche Archäologische Institut, Abteilung Rom, die Bibliotheca Hertziana, Max-Planck-Institut für Kunstgeschichte, und das Deutsche Historische Institut in Rom bieten vom 1. bis 7.4.2019 einen Studienkurs an. Der Intensivkurs unter der Leitung von Wissenschaftler/-innen der beteiligten Institute richtet sich an fortgeschrittene Studierende der Klassischen und Christlichen Archäologie, der historischen Bauforschung und Kunstgeschichte sowie der Geschichtswissenschaften vom Mittelalter bis zur Zeitgeschichte.

Bewerbungsschluss ist der 16.09.2018.

Alle Details HIER!

Call for Sessions – Forum Kunst des Mittelalters

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CALL FOR SESSIONS

5. Forum Kunst des Mittelalters
Peaks, Ponti & Passages
Bern, 18. bis 21. September 2019                                                                                       

In Bern – mit Blick auf Eiger, Mönch und Jungfrau, als Passage zur Westschweiz und mit einer langen Tradition im Brückenbau – wird das fünfte Forum Kunst des Mittelalters die Schnittstellen, Transfer-, Entanglement- und Überlagerungsprozesse selbst ins Zentrum stellen. Es thematisiert die Formen und Wege des Austauschs, die Infrastruktur, die Verbindungen der politischen und religiösen Kontexte, die konkreten Reflexionen dieser Beziehungen in den Objekten und die methodische Herausforderung, die Geschichte von Begegnungen von Künstlern, Werken, Materialien und Traditionen zu schreiben.

Viele Gebirgsregionen, und insbesondere der Alpenraum, haben als Transfer- und Überlagerungsraum eine lange Geschichte. Zugleich sind Berge und Gletscher in der Gegenwart Orte, an denen die Folgen von Klimaveränderungen besonders rasch sichtbar werden. Sie sensibilisieren daher auch für ähnliche Veränderungsphänomene vergangener Zeitschichten. Bergregionen waren und sind durchzogen von verschiedenen Netzwerken, in denen herausfordernde Passagen, oft mit Pässen und Brücken, Städte, Regionen, Länder, und damit verschiedene Kulturen, Sprachen und ihre künstlerischen Traditionen verbanden. Sie strukturierten die Wege, über die Materialien, Menschen, Regionen miteinander im Austausch standen. Brücken waren strategische Ziele in der Kriegsführung, Zeugnis angewendeten Wissens, Ausdruck städtischer Repräsentation, Zollstellen, und Tore zur Welt.

Gipfel markieren in der Kunsthistoriographie Momente des Umbruchs einer längeren Entwicklung, Höhepunkte in künstlerischen Karrieren und zentrale Momente in der Begegnung von verschiedenen Traditionen. Seit dem unvollendetem Projekt Walter Benjamins, der in Bern promoviert wurde, ist die Passage auch als Figur der Geschichtsschreibung eingeführt, die historische Schichten von Räumen als Konstellation begreift, an der sich Kunstwerke, Alltagskultur, religiöse Vorstellungen, Definitionen von Epochen und Geschichtstheorie begegnen.

Das Veranstaltungsteam freut sich über jeden viel versprechenden Vorschlag zur Ausrichtung einer Sektion. Dieser Aufruf richtet sich sowohl an einzelne WissenschafterInnen als auch an Institutionen und Vereine, denen in Bern eine Plattform geboten werden soll, sich zu präsentieren.
Ihre Vorschläge richten Sie bitte bis spätestens 01. Juni 2018 an die unten stehend E-Mail-Adresse. Kontakt: mail@mittelalterkongress.de. Weitere Informationen im Internet: www.mittelalterkongress.de“