Neuerscheinung zu Spätantike und Byzanz: Textilien

 

Bildschirmfoto 2017-10-04 um 22.08.30Petra Linscheid

Spätantike und Byzanz. Bestandskatalog Badisches Landesmuseum Karlsruhe

Textilien

Byzanz zwischen Orient und Okzident, Band 8, 2
1. Auflage 2017, 132 Seiten,113 Farbtafeln,
21 x 30 cm, Hardcover, fadengeheftet
ISBN 978-3-88467-286-0

Die Details HIER!

 

Neuerscheinung zu Spätantike und Byzanz: Bein, Elfenbein, Glas, Keramik, Metall und Stein

Bildschirmfoto 2017-10-04 um 22.11.32Falko Daim, Benjamin Fourlas, Katarina Horst, Vasiliki Tsamakda (Hrsg.)

Spätantike und Byzanz. Bestandskatalog Badisches Landesmuseum Karlsruhe

Objekte aus Bein, Elfenbein, Glas, Keramik, Metall und Stein

Byzanz zwischen Orient und Okzident, Band 8, 1
1. Auflage 2017, 252 Seiten,
62 z.T. farbige Abbildungen, 111 Farbtafeln,
21 x 30 cm, Hardcover, fadengeheftet
ISBN 978-3-88467-282-2

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Ausstellung „Byzantium through the Centuries“

25.06.2016 – 02.10.2016
Eremitage, Sankt Petersburg

 

„Within the Greece–Russia year program the Hermitage has mounted a large exhibition of Byzantine art contributed to by 23 museums of the world, libraries and monasteries in Greece and the Hermitage itself. It is the first exhibition holding so many monuments of such a high artistic level. All in all it contains 160 works, with over 120 coming from Greece and over 30 from the State Hermitage. They include floor and wall mosaics, frescos, icons, parchment manuscripts illuminated with miniatures, bronze liturgical vessels, silverware, gold jewellery and El Greco’s St Peter. The main idea is to demonstrate the beauty, aesthetics and artistic style of Byzantine art in the process of its development from the 4th to the middle of the 15th centuries.“

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Bischofspalast in Assos entdeckt?

Halle mit Säulen in der Apsis. Im Hintergrund Reste einer Kirche. (Foto: Assos Ausgrabungs-Archiv / Aykan Özener)

Halle mit Säulen in der Apsis. Im Hintergrund Reste einer Kirche. (Foto: Assos Ausgrabungs-Archiv / Aykan Özener)

 

Während einer Grabungskampagne in der antiken Stadt Assos (Türkei) fanden Archäologen den Grundriss einer ehemals prachtvoll ausgestatteten Halle. Dabei könnte es sich um den Empfangsraum eines Bischofspalastes handeln.

Seit Oktober 2013 ist am RGZM das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte Projekt „Entwicklung der Stadt Assos in spätantiker und byzantinischer Zeit“ angesiedelt. Durch die Einbettung in den Leibniz-WissenschaftsCampus Mainz: Byzanz zwischen Orient und Okzident besteht die Möglichkeit für Studierende der Johannes-Gutenberg-Universität, sich an diesen Forschungen zu beteiligen und zusammen mit Studierenden der Universität Çanakkale an den türkischen Ausgrabungen teilzunehmen. Gleich im ersten Ausgrabungsjahr des Projektes wurden in diesem Sommer und Herbst sensationelle Ergebnisse erzielt: unmittelbar südlich einer Kirche wurde eine Halle ausgegraben, bei der es sich möglicherweise um den Empfangsraum des Bischofspalastes handelt. Der monumentale Raum schließt im Westen mit einer Apsis ab, die rückwärtig von zwei Räumen flankiert wird. Das Innere der Halle war ursprünglich qualitätvoll ausgestattet: Marmorplatten verkleideten die Wände, der Thron stand offenbar zwischen den beiden Säulen in der Apsis. Errichtet wurde der Palast im 5. oder frühen 6. Jahrhundert. Kleinere Umbauarbeiten belegen eine Nutzung bis in das 7. Jahrhundert.

In unmittelbarer Nachbarschaft des Palastes befindet sich ein Gebäudekomplex, der ebenfalls in diesem Jahr ausgegraben wurde. Der hellenistische Großbau wurde in frühbyzantinischer Zeit vollständig mit Räumen zugebaut. Möglicherweise handelt es sich hierbei um eine private Nachnutzung einer vermögenden Familie, die sich in prominenter Lage ein teilweise zweistöckiges Anwesen schuf, das mit Küche, Vorrats- und Lagerräumen, Korridor, Portikus und mehreren Aufenthaltsräumen ausgestattet war. Aus diesem Gebäude wurden hochwertige Funde, wie zahlreiche Glasgefäße, eine mit Heiligen verzierte Schale der African Red Slip-Ware aus Tunesien, eine figürlich verzierte Gemme und eine stilisierte Pferdefibel geborgen.

Den touristischen Besuchern in Assos fallen zudem noch andere Arbeiten ins Auge: im Stadtgebiet wurden in diesem Jahr großflächig dichte Macchia-Gebüsche weggeschnitten. Mit dieser Maßnahme kann nun erstmals flächendeckend die oberflächlich sichtbare frühbyzantinische Infrastruktur und Hausbebauung kartiert und dokumentiert werden.

Projektleitung

Dr. Beate Böhlendorf-Arslan

Studentische Mitarbeiter

Ramona Müller, Alessio Mascali, Katharina Hart (Christliche Archäologie und Byzantinische Kunstgeschichte, JGU), Jessica Diefenbach (Bauforschung, Fachhochschule Wiesbaden)

Einführende Publikationen

  • N. Arslan – B. Böhlendorf-Arslan, Assos. Living in the Rocks (Istanbul 2010).
  • N. Arslan – K. Rheidt (mit Beiträgen von B. Böhlendorf-Arslan, E.-M. Kasubke, K. Müller u. Haiko Türk), Assos. Bericht über die Ausgrabungen und Forschungen zur Stadtentwicklungs-geschichte 2006 bis 2011, Archäologischer Anzeiger 1, 2013, S. 195-246.

Studientag: Karl der Große, Byzanz und der Islam. Transkultureller Austausch in der Zeit um 800

Adelhauser Tragaltar. Leihgeber: Adelhausenstiftung Freiburg © Augustinermuseum-Städtische Museen Freiburg, Foto: Axel Kilian

Anlässlich der Ausstellung des Augustinermuseums „Unterwegs in der Zeit der Karolinger. Der Adelhauser Tragaltar“, findet am 31.10.14 ein interdisziplinärer Studientag „Karl der Große, Byzanz und der Islam – Transkultureller Austausch in der Zeit um 800“ in der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg statt, organisiert von der Christlichen Archäologie, der Mittelalterlichen Geschichte und dem Augustinermuseum.

Weitere Informationen zum Ablauf und den Vorträgen können Sie dem Programm entnehmen.